Selbstverteidigung

Der koreanische Begriff Hosinsul bedeutet im allgemeinen Selbstverteidigung und ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des modernen Taekwondo.

Diese Definition ist etwas irreführend, da alle Taekwondo-Techniken praktisch zur Verteidigung geeignet sind, jedoch werden beim Hosinul vorwiegend Techniken geübt, wo Fuß- und Handtechniken nicht angebracht sind da man bereits attackiert wird. Aus diesem Grund wird beim Hosinul die Befreiung aus Griffen, oder Würge-Techniken, sowie Hebel- und Wurf-Techniken geübt die auch aus anderen Kampfsportarten übernommen werden können.

Der Verteidiger muss in der Lage sein, sich die Schwungkraft und die Stärke zunutze zu machen und gleichzeitig seine bzw. ihre dynamischen und reflexartigen Handlungen auf ein momentan ungeschütztes Ziel zu richten. Diese Verteidigungstechniken können nur wirkungsvoll sein, wenn ständig unter realistischen Bedingungen geübt werden kann.

Da in einer Notwehrsituation es im Gegensatz zu einer Wettkampfsituation keine festen Regeln gibt, „kann“ der Angreifer sein Opfer mit jeder möglichen Aktion überraschen und der Schüler (Verteidiger) darf jede Art von Verteidigung benutzen um sich zu wehren.

Selbstverständlich muss jeder der Verteidiger den Notwehrparagraphen, insbesondere den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, beachten. Zusätzlich zu den aufgezählten Techniken kommt noch die Fallschulung zum Honsinsul. Gerade dieser Teilbereich des Taekwondo wird häufig gerne von Frauen bevorzugt geübt, um sich in einem möglichen Ernstfall zu wehren.

Informationen zur Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen finden Sie unter der Rubrik Trainingsgruppen.

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