Yoga Erw. & Kinder

Was ist Yoga?

Yoga kommt aus Indien. Die Lehre verbindet philosophische Überlegungen mit geistigen und körperlichen Übungen. Die Säulen des Yoga sind Atemübungen, Meditation, Asanas, Entspannung und richtige Ernährung. Körper, Geist und Seele sollen verbunden werden. Yoga bedeutet übersetzt genau das: verbinden.

Yoga und Gesundheit

Yoga hat wissenschaftlich nachgewiesene positive Effekte auf die körperliche und geistige Gesundheit. Yoga lindert Stress, Schlafstörungen, Angststörungen, Depression, Migräne, Rückenschmerzen und Durchblutungsstörungen.

Wir praktizieren die Hatha Yoga

Hatha bedeutet Gewaltfreiheit oder Kraft; damit soll die Anstrengung unterstrichen werden, die notwendig ist, um das eigentliche Ziel zu erreichen. Weiter wird der Begriff als Ausdruck der Einheit einander entgegengesetzter Energien (heiß und kalt, männlich und weiblich, positiv und negativ, Sonne und Mond) gedeutet.

Die fünf Säulen des Hatha Yoga

Hatha Yoga ist die bei uns am weitesten verbreitete Yogaform. Yoga heißt übersetzt „Vereinigung“, „Einheit“, Harmonie“.

Ha heißt „Sonne“ und Tha heißt „Mond“, Ha-Tha bezieht sich auf das Gegensätzliche. Im Hatha Yoga sollen die Gegensätze Körper und Verstand bzw. Geist zusammengebracht werden und schließlich eine Einheit bilden.

Dazu bedient sich Hatha Yoga der körperorientierten Praktiken, dass heisst, vor allem Asanas (Yoga-Stellungen), Pranayama (Atemtechniken) und Entspannung.

Asanas (Yoga Stellungen)

Asanas sind Körperübungen, bei denen eine bestimmte Stellung eine zeitlang ruhig gehalten wird. Dadurch werden die inneren Selbstheilungskräfte aktiviert, der Körper gestärkt und der Geist ruhig und zentriert.

Pranayama (Atem Übungen)

Die Atmung ist ein Spiegel unserer körperlichen und geistigen Verfassung. Durch bewusste Atem-Techniken, Training und Steuerung des Atems kann man die eigene Gemütsverfassung und den Geisteszustand wirkungsvoll in positive Schwingung bringen. Atemtechniken und spezielle yogische Reinigungstechniken (Kryias, siehe: Kundalini Yoga) beugen Krankheiten vor und wirken heilsam auf Körper, Geist und Seele.

Shavasana (Tiefenentspannung)

Während der Tiefenentspannung werden systematisch alle Teile des Körpers und des Geistes entspannt. Dabei werden Stresshormone abgebaut und Glückshormone ausgeschüttet. Der Kreislauf kommt zur Ruhe, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Magenprobleme, Verdauungskrankheiten und anderen Krankheiten wird vorgebeugt. Geistige Klarheit und innere Ausgeglichenheit erfolgen.

Richtige Ernährung

Zum Hatha Yoga gehört auch eine gesunde und leicht verdauliche Ernährung. Dabei geht es vor allem darum, mit der Nahrungsaufnahme möglichst viel positive Energie und Kraft aufzunehmen. Yogische Ernährung ist deshalb sattwig: Sie ist rein vegetarisch und besteht hauptsächlich aus frischen, unbehandelten Lebensmitteln.

Positives Denken und Meditation

Unsere Gedanken sind die Quelle aller manifesten Erscheinungen und Erfahrungen. Darum gehört zum Hatha Yoga auch die bewusste Steuerung des Denkens. Im Hatha Yoga lernt man durch Entspannung, Konzentration und positive Affirmationen, seinen Geist positiv zu stimulieren. Denn: Positive Gedanken erzeugen positive Schwingungen und schließlich glückliche, gesunde und freudige Lebenserfahrungen. Meditation hilft uns, den Geist zur Ruhe zu bringen und zu lernen, ihn gezielt in eine bestimmte Richtung zu lenken, um damit die Ereignisse in unserem Leben positiv zu nutzen.

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